Trailrunning: Natur pur auf unbekannten Pfaden

Trailrunning: Natur pur auf unbekannten Pfaden

Auf Trails die Natur genießen und sich von der Landschaft in ihren Bann ziehen lassen.

Trailrunner laufen durchs Unterholz, springen über Flussläufe, und ihre Wege gleichen sich niemals – jeder Trail ist anders. Das ist es, was so fasziniert.

Höhenmeter zurücklegen, Schluchten durchlaufen und Bergpfade hochpreschen – das ist Trailrunning. Die atemberaubende Natur ist die Belohnung für unwegsames Gelände, das die Läufer durchqueren. Es sind oft schmale Pfade, die die Trailrunner zurücklegen. An der einen Seite geht es tief hinab, auf der anderen Seite liegen Felswände. So schlängeln sie sich Berge hinauf. Die Läufe sind technisch anspruchsvoll. Wurzeln säumen die Wege, Baumstämme liegen quer – Hindernisse, die überwunden werden wollen. Der große Reiz an solchen Läufen liegt in der Natur. Welchen Ausblick darf man hinter der nächsten Kurve genießen? Welche Herausforderungen warten auf den nächsten zehn Kilometern? Wer nicht auf asphaltierten Straßen rennt, sondern durchs Gelände, weiß nie genau, was als Nächstes kommt. Adrenalin pur!

Jede Strecke ist anders, hat verschiedene Höhenprofile. Und es kommt beim Trailrunning nicht auf die Zeit an, in der man die Strecke zurücklegt – man läuft einfach, weil es Bock macht und man Spaß daran hat, die Natur zu genießen.

Das war Florian Neuschwanders Motivation, Trails zu laufen. Auf Bahnen im Kreis zu rennen und auf Straßen Marathons zu laufen war dem deutschen Wings For Life World Run-Gewinner einfach zu langweilig. So ist er im Jahr 2011 seinen ersten Trail über 50 Kilometer gelaufen – danach war es um ihn geschehen:

Durch die Landschaft zu laufen hat mich derart fasziniert, dass ich mich entschlossen habe, auf richtig lange Distanzen und Trails umzusatteln.

Einer seiner Träume: beim Western States 100 Mile Endurance Run mit dabei zu sein.
Dieser traditionsreiche Trailrun ist der älteste der Welt und führt durch die Landschaften Kaliforniens. Was ursprünglich ein Pferderennen war, entwickelte sich durch ein Unglück zu dem, was es heute ist: Weil das Pferd eines Teilnehmers lahmte, lief der Pferdebesitzer das Rennen einfach zu Fuß zu Ende. Der Trailrun war geboren. 100 Meilen, das sind 160 Kilometer, von Squaw Valley nach Auburn. Quer durch die Sierra Nevada, drei Canyons und fast 7000 Höhenmeter – eine unvorstellbare Belastung für die Gelenke und den Körper.

Stabilität, egal in welchem Gelände

160 Kilometer, 7000 Höhenmeter auf schmalen Trails, über ein Hochgebirge hinweg. Die Knee Support ist die ideale Unterstützung, wenn Außergewöhnliches von Gelenken gefordert wird.

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In den Canyons durchlaufen die Trailrunner stehende Hitze, sie atmen feinen Sandstaub ein und schlucken ihn. Die Trails sind technisch sehr anspruchsvoll und steil – sowohl bergauf als auch bergab. Und dennoch ist es ein magisches Event. Nachts laufen alle unter einem geradezu kitschigen Sternenmeer dem Sonnenaufgang entgegen, um einen der härtesten, aber auch faszinierendsten Trailruns weltweit zu bewältigen.

Das richtige Equipment ist wichtig

Je nach Temperaturen und Länge eines Trailruns ist es extrem wichtig, Verpflegung mit dabei zu haben – etwa in einem Trailrunning-Rucksack, um Wasser und Energieriegel griffbereit zu haben. Denn eines dürfen Läufer nicht vergessen: Ein Trailrun zehrt deutlich mehr an den Kräften als ein Straßenlauf. Der Tipp von Florian Neuschwander: „Hört auf eure Körper!“ Wer krank ist, sollte nicht trainieren. Besonders bei Läufen durchs Gelände gilt: „Wer sich nicht gut fühlt, sollte nicht auf Biegen und Brechen seine im Trainingsplan stehende Einheit absolvieren.“ Gerade auf Trails ist die Verletzungsgefahr durch technisch anspruchsvolles Gelände zu groß. „Und wenn es euch super geht, ihr richtig fit seid – dann lauft! Egal was im Trainingsplan steht.“